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Das längste Wochenende des Jahres Roth vs Frankfurt |
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Es ist ja für ein Trainergespann schon nicht einfach, mehrere Athleten an einem Wettkampf zu coachen. Und dieses Anrecht hat jeder Tricamp Athlet, dass sein Trainer am Renntag mit Vorort ist.
Treffen jedoch die beiden größten Rennen des Jahres auf ein und den selben Tag, ja dann wird es besonders schwer. So geschehen am vergangenen Wochenende, mit den Wettkämpfen in Roth und in Frankfurt. Bei beiden Wettkämpfen waren mehrere Athleten des Team Tricamps am Start. Eine buntgemischte Truppe die teilweise ganz Vorne mitspielen wollte (Sub 9) in Roth, einige Athleten die sich das Hawaii Ticket sichern wollten und auch andere Athleten, die entweder ihre erste Langdistanz in Angriff nehmen wollten oder ihre persönliche Bestzeit weiter drücken wollten.
Nun habe ich häufig das Wort wollten benutzt, aber alle hier genannten Ziele wurden erreicht. Der von Michael "Krelli" Krell betreute Franky Neumann zog den Überhammer aus der Tasche und finishte mit unglaublichen 8:42h in Roth - eine unbeschreibliche Leistung.
Marco Kruska, der Veteran unserer Athleten, AK 35 -39 in Frankfurt - seit 20 Jahren im Triathlongeschäft, hatte sich auf die Fahne geschrieben an diesem Tag das Hawaii Ticket zu lösen. Und er legte los wie die Feuerwehr. Nach knapp 54min war er wieder dem Langener See entstiegen und somit voll auf Kurs. Einmal auf dem Fahrrad ist Marco kaum zu bremsen und fast jedem Agegrouper überlegen. Doch heute zeigte sich das "fast" in einem Kreisverkehr kurz nach dem Start, musste er seiner unglaublichen Leistung (270Watt im Durchschnitt) und den schmalen auf 15bar aufgepumpten Reifen Tribut zollen. Ein sturz auf der spiegelglatten Fahrbahn schien den Traum in weite Ferne gerückt zu haben. Doch Marco raffte sich mit großen Schmerzen auf und schob sein Rad nach 4:58h in die Wechselzone, was die 3. schnellste Radzeit in der AK bedeutete - Chapeau großer Kämpfer! Marco war genau auf Kurs - AK Platz 6 nach dem Radsplit. Jetzt noch einen Marathon in 3:25h und die Sache ist geritzt - soweit die Traineranweisungen vom Streckenrand. Und Marco legte los, ganz wie ihm gehießen in einem 4:30min Schnitt. Diesen konnte er auch bis KM 30 halten, doch musste er dann den Schmerzen im Brustbereich Tribut zollen und etwas nachlassen um genügend Sauerstoff zu bekommen. Marco finishte den Marathon in 3:30h und schrammte denkbar knapp an dem Hawaii Ticket vorbei - jedoch verbesserte er seine bisherige Langdistanzbestzeit um 20min! Wir ziehen alle Hüte vor dir - du bist ein ganz Großer des Sports :)
Weiter ging es mit unserem Smiling Power Girl Robyn Anderson. Wer Robyn beim sporteln beobachtet, kann direkt die Freude spüren, die sie während der Bewegung erfährt. So sah ich Robyn zig Male auf der Strecke und immer mit einem Lächeln im Gesicht und lieben Worten. Das ist nicht alltäglich und schon gar nicht bei dieser Leistung. Robyn finishte in unglaublichen 10:20h und sicherte sich somit ihr wohlverdientes Ticket nach Hawaii! Du hast dir das mehr als verdient! Super Robyn wir sind unglaublich stolz auf dich!
Auch unser Superbänker Tom darf nicht in dieser Aufzählung fehlen. Es war für ihn das erste Mal :) und somit ein ganz besonderer Tag. Tom kämpfte sich durch die ungeliebte Schwimmdisziplin und blieb wie für einen kühlen Nordi gewohnt stoisch ruhig, als er bei strömenden Regen auf seinen Cabonesel stieg. Mit Bravour meisterte er die Radstrecke und lief den Marathon auch lockerst nach Hause. So beginnen ganz große Langdistanzkarrieren.
Es waren noch weitaus mehr Starter am Werk und wir freuen uns für jeden der ins Ziel gekommen ist. Ihr seid alle Gewinner und habt verstanden worum es hierbei geht: Leistung erzielt ihr nur mit Spaß an der Sache!
EURE TRICAMPER JUDITH & TOBIAS |
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Es ist einfach unfassbar, was alles an speziell dem letzten Wochenende und dem Wochenende davor los war. Aber schön langsam und alles in der richtigen Reihenfolge. Das erste Juliwochenende stand ganz im Zeichen des Ironman Austria in Klagenfurt. Das Team Tricamp war angereist um sich auf der Messe zu präsentieren und vor allem um unsen local Hero aus Memmelsdorf, Chris Bailey, an der Strecke zu coachen.
Chris hat ein verrücktes Jahr hinter sich. Einen wahnsinnig anspruchvollen Job, der in bisweilen nicht vor 22Uhr aus dem Büro kommen ließ und das unbändige Verlangen, sich ein Hawaii Ticket zu sichern. In Klagenfurt angekommen war schon klar, dass es verdammt hart werden würde. 38° - 40°C Lufttemperatur und 26°C Wassertemperatur machten schon das rumstehen zur Qual - aber erst einen Ironman bestreiten? Und auch noch den 1.? Weiterhin ohne Neo in der ohnehin
 vermeintlich schwächsten Disziplin? Aber durch unsere Trainingseinheiten und das gemeinsame Trainingslager, wusste ich was Chris alles kann.
Gesagt, getan Startschuß um 7Uhr und Chris ging los. Das Schwimmen ohne Neo kostete ihn ca 10min, das bedeutete eine 1:15h auf der Schwimmstrecke. Eine kleine Katastrophe, aber noch ausbügelbar. Weiter ging es auf die Radstrecke und Mr. Bailey spulte sein Pensum ab, wie ein Profi. Auf die Sekunde stieg er nach 4:58h vom Rad und erfüllte die Trainiervorgaben exakt. Das Thermometer zeigte stolze 39°C, aber Chris war locker und rannte los in exakt einem 4:25min Schnitt. Es wurde heißer, die Atheten langsamer, nur einer pflügte mit einer Leichtigkeit durch das Feld, das man dachte er stünde in einem anderen Rennen.
Chris lief den Marathon in unglaublichen 3:13h und sicherte sich somit locker das Ticket nach Hawaii. Noch eine kleine Anektode am Rande. Als Chris als 49. in der Gesamtwertung das Ziel überquerte von 2700 gestarteten Athleten, wurde er nach der Ziellinie interviewt und gefragt, was er jetzt am dringendsten brauche. Ganz Gentlemanlike sagte er:" Just the love of my family and the words of my coach!"
Danke Chris! |
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Es war wiedereinmal einer dieser Momente, für die wir vom Tricamp Team leben. Ein epischer Moment, wie es sie nicht allzuoft in einem Trainerleben vorkommen. Langsam und von Vorne. Es war zur Winterzeit, als mich ein Athlet anrief, er hätte von uns im TriTime Magazin gelesen und wäre sehr an einer Trainingsbetreuung interessiert. Schnell haben wir herausgefunden, dass wir keine 3km auseinander wohnen und so nahm das Ganze seinen Lauf. Gemeinsam trainierten wir einige Einheiten, waren mit unseren Familien zusammen im Lago d´Iseo Tricamp mit einer "verschneiten" Einheit und nun waren wir gemeinsam in Klagenfurt, er um seine 1. (!) Langdistanz in Angriff zu nehmen, wir um ihn zu coachen. Die vorzeichen waren alles andere als rosig, Neoverbot, denn der Wörthersee hatte über 25°C und die Tagestemperaturen waren schon eine Woche lange deutlichst über 35°C. Das machte alle verrückt nur Chris blieb unglaublich locker. Das Schwimmen lief nicht ganz rund, aber das machte ja allen zu schaffen. Sobald Chris auf dem Rad saß, lief der Wettkampf wie geschmiert - er fuhr in seiner Komfortzone und stellte seine Maschine nach 4:58h in die Wechselzone. Zwei Minuten schneller als berechnet. Als wir Chris losliefen sahen, war uns bewusst, das kann heute der ganz große Wurf werden. Leichtfüssig, aufrecht und bis in die Haarspitzen motiviert, pflügte "Dad the machine" durch das Feld des Ironman Klagenfurt. Auf den letzten Metern schrie er all seine Anspannung heraus und wir + der das Team Bailey ebenfalls. Bei 09:35h blieb die Uhr stehen, 49. Gesamtrang und 7. in der Alters klasse bedeuten für unseren Chris das Hawaiiticket!! MISSION ACCOMPLISHED.
Chris, wir sind so verdammt stolz auf dich - das war eine Jahrhundertleistung! |
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Liebe Tricamper,
ihr steht alle voll im Training - habt bereits eure ersten Wettkämpfe hinter euch. Wir stehen fast jedes Wochenende an einer anderen Rennstrecke um euch anzufeuern und zu coachen. Wir sind, ob eurer Leistungen, schwer beeindruckt - was aber zu erwarten war, nachdem ihr eurer Training so strikt durchgezogen habt, wie von uns geplant. Es gibt dieses Jahr auch schon über wahnsinns Leistungen zu berichten. Um nur einige zu nennen:
- Marco K. 2. Platz AK 35 in Buschhütten
- Robyn A. 6. Platz gesamt in Abu Dhabi und 5. Platz AK beim 70.3 Rapperswill und 3. Platz AK in St Pölten
- Chris B. 4:23h beim 70.3 Rapperswill (Rad 37er Schnitt, Halbmarathon 1:25)
Es wurden noch viele weitere tolle Leistungen von unseren Tricamp Athleten erzielt, doch würde das die Länge des Artikels sprengen. Wir sind auf jeden Fall stolz auf euch und freuen uns eure Trainer zu sein.

(Quelle: Tricamp Fränkische Schweiz 2012/ Wikipedia)
Wir haben nun, damit das nächste Jahr ebenso erfolgreich wird, für euch die Saison 2013 in trockene Tücher gepackt und ab sofort könnt ihr unsere bewährten, sowie unsere neuen Tricamps buchen. Wir haben ebenso noch einige wenige freie Plätze für Athleten, die wir betreuen können. (Link zu den Camps: hier)
Jetzt geht es für uns zum Schlosstriathlon Moritzburg um euch an der Strecke anzufeuern.
Auf bald, bleibt sportlich und gesund,
eure Tricamper Judith, Tobi und Paula |
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Die Camps sind im vollen Gange! |
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Hallo liebe Tricamper,
viele von euch waren schon dabei und unsere Fangemeinde bleibt auch mit unseren social media Aktivitäten bei Facebook und Twitter auf dem neuesten Stand.

Fakt ist, die Camps laufen wie am Schnürchen und die Athleten sind begeistert. Fuerteventura war ein einziger Traum, perfekte Bedingungen und etliche Grundlagenkilometer in den verschiedenen Disziplinen wurden gesammelt. Lauter zufriedene Gesichter, die fernab von dem Massentourismus, ihr Wintertrainingslager in Angriff nahmen. Als das, für das Tricamp steht wurde auch auf Fuerte so erreicht. Kleine Gruppen, perfekte Organisation und hervorragendes Essen. Geführt von den besten Trainern die der Triathlon zu bieten hat.
Auch das Tricamp Mallorca hat dieses Jahr wieder alle Erwartungen übertroffen. 60 begeisterte Athleten, wurden von 6 Trainern begleitet, dazu ein Physioteam und auf den Fincas ein eigenes Kochteam. Die Neuerung dieses Jahr war, das wir unseren Athleten die Möglichkeit einräumten, auch im Club Pollentia **** unterzukommen, was stark genutzt wurde. So hatten wir ein Paket bei dem kein Wunsch auf der Strecke blieb. Abgerundet hat dieses Paket unser Fotograph Frederik, der unter Beweis stellte was in ihm steckt. Seit gespannt welche Phänomenalen Bilder ihm gelangen.

Unsere Tour geht nun weiter über Ratzeburg zum Lago d´Iseo um dann in der fränkischen Schweiz zu gipfeln. Wir freuen uns schon wahnsinnig, denn was dieses Jahr schon los war, lässt sich kaum mehr toppen. Aber wir geben weiterhin unser Bestes.
Join the team, become a tricamper! |
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