Triathlon Trainingslager Fuerteventura

Vom 28.01.-11.02.2012 geht es nach Fuerteventura. Fuerteventura, die älteste der Kanarischen Inseln ist mit 300 Sonnentagen im Jahr auch die Sonnigste. Wenn in Deutschland der Februar noch dunkel und kalt ist, bietet Fuerteventura mit durchschnittlich 20 Grad eine angenehme Trainingstemperatur. Interessiert? mehr lesen...

 

Triathlon Trainingslager Zypern

Tricamp Zypern 10.03 – 24.03.2012 mit optionaler Teilnahme am Limasol Marathon oder Halbmarathon. Interessiert? mehr lesen...

 

Triathlon Trainingslager Fränkische Schweiz

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Geschrieben von Tobias Heinze
Tobias Heinze
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am Dienstag, 22 November 2011
in Ironmantraining

Radtraining bei kühlen Temperaturen

Wie wahrscheinlich vielen von euch, fällt es auch uns schwer im Moment uns auf das Rad zu schwingen. Trübe Aussichten bei Nebel, Dunkelheit und Kälte sich auf den Drahtesel (oder muss es denn zur heutigen Zeit nicht Plastikesel heißen ;)  )  zu schwingen. Wohlmöglich wird man dabei auch noch Naß - also von außen und schon ist der Schlamassel perfekt. Aber näher betrachtet - welcher der oben genannten Faktoren ist es denn am meisten, der uns bei dem winterlichen Radtraining stört? Und vor allem welche Lösungsansätze gibt es?

Die schlechte Sicht, oder die Dunkelheit ist es sicherlich nicht. Da gibt es genügend gute Möglichkeiten die Straße oder den Feldweg auszuleuchten, sowie mit Leuchtwesten auf sich aufmerksam zu machen. Die Näße kommt als Grund auch nicht in Frage, denn bei Regen startet man eher selten und voraussehen kann man es auch nicht.

eiswald

Also kommt es zurück auf den Punkt KÄLTE.
Von vielen Seiten bekomme ich immer zu hören:" Dann setz dich doch auf die Rolle - oder geh zum Spinning!". Beides tolle Ideen, die auch ihre Berechtigung haben - aber nicht für mich! Auf die Rolle setze ich mich nur, wenn draußen die Welt untergeht und ich mein Training auf keinen Fall verschieben kann. Das passiert in der Winterzeit zwischen 5 und 10 Mal, Schuld ist meistens die mangelnde Zeit.
Zum Punkt Spinning gehört eine Menge Selbstdiziplin und -wahrnehmung. Ich habe damals als Fitnesstrainer mein Studium durch Spinning etc finanziert. Das ist eine tolle Sache, die Spaß macht, vor allem weil andere Leute dabei sind und meistens gute Musik gehört wird. Doch genau hier wird es für den gemeinen Triathleten gefährlich. Wir befinden uns in der Grundlagenphase der Saison. Das bedeutet wir wollen das Fundament, durch längere, ruhige Einheiten legen.
Beim Spinning jedoch ist man in aller Regel am oberen GA1 Bereich oder gar drüber und das für knapp ne Stunde - das ist für den Formaufbau kontraproduktiv! Wenn man das wöchentlich 2x durchführt und nichts anderes auf dem Rad macht, wird man spätestens im Februar seine Höchstform erreicht haben und allen in dieser Zeit auf und davon fahren. Kommt es dann im August zum Saisonhöhepunkt, ist die Radform im Keller und der Wettkampf ist gelaufen. Das muss nicht zwangsweise passieren ist aber ein häufiger Fehler, den im speziellen die Trainingslager Champs jedes Jahr wieder machen.
Gehen wir weiter auf die Kälte ein. Es ist nicht die Außentemperatur, die uns auf dem Rad zu schaffen macht, denn die können wir durch die richtige Kleidung gut im Zaum halten. Unser größter Feind auf dem Rad ist der Wind! Die Fachwelt spricht hierbei vom "Windchillfaktor". Der Windchill (engl. für Windkühle bzw Windfrösteln) beschreibt den Unterschied zwischen der gemessenen Lufttemperatur und der gefühlten Temperatur in Abhängigkeit von der Windgeschwindigkeit.
Da die Windgeschwindigkeit auf dem Rad sehr hoch ist, mindestnens so schnell wie die gefahrene Geschwindigkeit, fühlen wir die Kälte noch stärker. Die Abhilfe lautet:" Langsamer fahren!" - zurecht sagt ihr jetzt, dass das dann kaum einen Trainingseffekt mehr hat. Doch auch hier biete ich euch zwei Möglichkeiten. Entweder ihr fahrt stetig bergauf, Krafttraining ist in dieser Phase gut angebracht, aber bei vielen wird das an den natürlichen Gegebenheiten scheitern.
MountainbikenTricamp
(Quelle:Sallmutter at de.wikipedia)
Doch nun kommt die Lösung: das Mountainbike. Ein von vielen Triathleten unterschätzes Trainingsmittel. Es bietet Abwechslung, denn ihr kommt auch mal mit dem Rad ins Gelände, die Geschwindigkeit ist deutlich langsamer als beim Rennradfahren, also ist der Windchill geringer und durch die breiteren Reifen habt ihr mehr Rollwiderstand, was gut für den Kraftaufbau ist. Diesen wollen wir in der Grundlagenphase definitiv haben.
Also schnappt euch euer Mountainbike, leiht euch eines von euren Trainingskameraden oder kauft euch ein Mountainbike. Für die Zwecke des "Otto Normal Triathleten", reicht ein Hardtail mit einer durchschnittlchen Schaltung bei weitem aus. Diese sind recht günstig zu ergattern, wenn ihr Tipps braucht, meldet euch einfach unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .
Soviel für heute, ich steig jetzt auf mein Mountainbike und düse los.
Sportliche Grüße
Tobias 

 

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