Triathlon Trainingslager Fuerteventura

Vom 28.01.-11.02.2012 geht es nach Fuerteventura. Fuerteventura, die älteste der Kanarischen Inseln ist mit 300 Sonnentagen im Jahr auch die Sonnigste. Wenn in Deutschland der Februar noch dunkel und kalt ist, bietet Fuerteventura mit durchschnittlich 20 Grad eine angenehme Trainingstemperatur. Interessiert? mehr lesen...

 

Triathlon Trainingslager Zypern

Tricamp Zypern 10.03 – 24.03.2012 mit optionaler Teilnahme am Limasol Marathon oder Halbmarathon. Interessiert? mehr lesen...

 

Triathlon Trainingslager Fränkische Schweiz

Ein Tricamp in unserer Heimat-der fränkischen Schweiz! Endlose Straßen, ohne Verkehr. Steigungen bis zu 20% über mehrere Kilometer. Malerische Landschaft. Interessiert? mehr lesen...
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Was lange währt, wird endlich gut - oder BTV Nachrichten III

Geschrieben von Tobias Heinze
Tobias Heinze
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am Sonntag, 09 Dezember 2012
in Ironmantraining

Liebe Athleten,

gestern fand in Titting - Emsing der außerordentliche Verbandstag des Bayerischen Triathlon Verbandes (BTV) statt. Hauptaugenmerk war Tagesordnungspunkt 7 - später auf 8 verschoben - bei dem der Verbandstag abstimmte, ob der BTV eigenständig bleibt, oder zurück in die DTU kehren soll. Hintergrund des ganzen war die untragbare Blockadehaltung von Peter Pfaff, dem bis zu diesem Zeitpunkt amtierenden Präsidenten. Eine Gruppe aus den Bezirksvorsitzenden, allen voran Oberpfalz, Mittelfranken, Niederbayern, Oberbayern, Unterfranken sowie Schwabens und teilweise auch Oberfrankens und mir, bereitete sich in unzähligen Stunden auf dieses Ereignis vor. Unser Ziel war es, die Sachlage so aufzuarbeiten, dass jedem klar wurde, ein eigenständiger BTV bringt nur Nachteile.
Soweit die Vorgeschichte, nun zum Kernpunkt - und ich beschränke mir hier lediglich auf das Notwendigste.

Der Verbandstag begann mit den Ehrungen der Bayerischen Meister und herausragenden Elitesportlern wie Anne Haug und Alexander Haas. Weiter ging es bis zu einer langen Aussprache, bevor die Abstimmung über den wichtigen Punkt begann. Das alte Präsidium spürte wohl, nicht den Hauch einer Chance zu haben ihren Kurs mehrheitsfähig zu machen und versuchte Verwirrung zu stiften, durch eine Veränderung des entscheidenden Abstimmungspunktes. Doch die anwesenden Deligierten ließen sich nicht täuschen und zwangen das alte Präsidium mit demokratischen Mitteln dazu, wieder über die ursprüngliche Version des Antrages abstimmen zu lassen.
Der Verbandstag entschied sich zu mehr als 2/3 für eine Rückkehr in den Dachverband. Ein herausragendes Ergebnis und die Bestätigung, dass unser Team sehr gute Arbeit geleistet hat. Weiterhin ebenfalls eine Bestätigung, dass die Bayerischen Athleten nicht alles mit sich machen lassen. Die Rückkehr in die DTU bedeutet, dass es wieder jedem bayerischen Athleten ab 2013 möglich sein wird, mit bayerischen Startpass der in der DTU, ETU und ITU gültig sein wird, seinem geliebten Sport nachzugehen.

Jetzt ging es darum, einen neuen Präsidenten für den BTV zu wählen. Zur Überraschung aller, stellte sich das alte Präsidium mit vertauschten Rollen wieder zur Wahl. Die beiden Posten Präsident und Vizepräsident sollten nun durch den Jugendwart Pierre Jander und den Trainer Roland Knoll besetzt werden. Noch überraschender sollte die Vorstellung des zur Wahl stehenden Kandidaten sein, der nun auf einen völligen Kurswechsel bestand, also nicht wofür er kurz vorher noch eingetreten war, ein eigenständiger BTV, sondern auch das alte Präsidium wolle nun wieder zurück in die DTU.
Der andere Kandidat, das war seit einigen Wochen in Insiderkreisen bekannt und seit dem offenen Brief der breiten Mehrheit, war Tobias Heinze. So ging der Verbandstag in die Personenwahl und wählte das alte Präsidium entgültig ab und somit Tobias Heinze als Präsidenten des BTV für die nächsten vier Jahre. Hier das komplette geschäftsführende Präsidium des Bayerischen Triathlon Verbands:

Präsident: Tobias Heinze

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Nachrichten vom Bayerischen Triathlon Verband (BTV) II.

Geschrieben von Tobias Heinze
Tobias Heinze
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am Donnerstag, 06 Dezember 2012
in Ironmantraining

Liebe Athleten,

morgen werde ich von Arne Dyck und seiner Triathlon-Szene.de in einer Liveshow interviewt.
Wer dabei sein will sollte ab 19Uhr auf www.triathlon-szene.de könnt ihr die Livesendung sehen,
Alles was ihr dazu braucht ist ein aktueller Quicktime Player oder VLC Player. Beides kostenlos
im Netz downloadbar. Hier nochmal weiterführende Informationen:

http://www.triathlon-szene.de/index.php?option=com_content&task=view&id=453&h=iAQHPUXno

Sportliche Grüße

euer Tobias Heinze

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Nachrichten vom Bayerischen Triathlon Verband (BTV)

Geschrieben von Tobias Heinze
Tobias Heinze
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am Freitag, 30 November 2012
in Ironmantraining

Liebe Athleten, 

normalerweise schreiben wir hier viel über Trainingslehre und Trainingswissenschaft. Aber unser Sport braucht auch eine Grundlage und diese wird durch ordentliche Verbandsstrukturen gelegt.
In der letzten Zeit ist in Bayern nicht viel strukturiert gelaufen. Es wurde gegen den Dachverband DTU geklagt, viel Geld vor Gericht verbrannt und voraussichtlich (das Urteil steht noch aus) nichts
erreicht. 
Nichts ist falsch, denn man hat erreicht - einstimmig - von allen anderen Bundesländern in der DTU, wegen der Blockadehaltung, ausgeschlossen worden zu sein. Dies ist kein haltbarer Zustand
schon gar nicht für unsere Athleten, die gar nicht wissen wie ihnen geschieht. Auf einmal müssen sie darum bangen, nächstes Jahr überhaupt ordentlich starten zu können, wenn sie Mitglied eines
Bayerischen Vereins sind. Deshalb habe ich mich entschlossen etwas zu tun. Denn Gott sei Dank gibt es eine Mehrheit unter den Bezirksvorsitzenden Bayerns, die sich die bisherige Linie des Präsidiums
nicht länger bieten lassen wollen. Aus diesem Grund haben wir einen "Offenen Brief an alle Triathlon Vereine Bayerns" geschrieben. 

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Ironman Rookie Marek Jaskolka im Interview

Geschrieben von Tobias Heinze
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am Sonntag, 18 November 2012
in Ironmantraining

Einer der ganz großen des Triathlon Sports wagt sich auf die Langdistanz. Tricamp Edelcoach Marek Jaskolka, 2 facher Olympia Teilnehmer im Triathlon für Polen, mehrfacher Podiumsfinisher in der WCS - also im Kampf gegen die Frodenos und Brownlees dieser Welt. Seit 3 Jahren ist er nun im Team Tricamp und konnte schon einigen von euch in den Schwimmseminaren in Berlin oder den Tricamps weiterhelfen. Heute startet Marek zu seinem 1. Ironman in Arizona. Hier der Link um die Premiere des Jahres zu verfolgen: http://www.ironman.com/coverage/detail.aspx?race=arizona&y=2013#axzz2CaGhkY7V

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Von Prettau nach Sand in Taufers - Südtirol von seiner schönsten Seite

Geschrieben von Judith Heinze
Judith Heinze
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am Donnerstag, 11 Oktober 2012
in Transalpine -Run 2012
Die perfekte Etappe liegt hinter uns. Das lässt vorhersehen, dass es von jetzt an anstrengender wird.
Der Fuß war wieder abgeschwollen, der Schmerz hat sich dank Schmerz- und Entzündungshemmer gelegt und so gingen wir frohen Mutes an den Start. Mir war bewusst, dass die Bergabpassagen schmerzvoll sein werden. Petra war schon darauf eingestellt, dass sie die Tricampflagge alleine ins Ziel tragen muss aber ich war nicht bereit aufzuhören.
Ich hatte ja erst einmal 11km Zeit, bevor es das 1. Mal bergab geht. Wie fast jeden Tag, sollte es auch heute wieder 2 Anstiege - und damit verbunden natürlich auch wieder 2 Abstiege geben. Allerdings lässt ein Blick auf das Höhenprofil erahnen, dass es ein harter Tag wird. Ähnlich wie schon am 2. Tag, stand mit 32,8 km eine recht kurze Etappe auf dem Programm. Die Höhenmeter waren mit 1821Hm auch nicht gerade wenig.
Das Sprunggelenk der Nation - Ruhiggestellt...

Schmerzmittel zum Frühstück wollte ich mir nicht geben. Die schlagen auf den Magen und das muss bei der doch nicht wirklich ausgewogenen Ernährung unterwegs nicht sein. 
Die morgendlichen Temperaturen waren kalt, eigentlich schon eiskalt. Paula wollte gar nicht erst raus aus dem Zelt. Der Papa hat aber brav die Campheizung angeschaltet, Tee gekocht und den morgendlichen Porridge bereitet. Der 1. Anstieg mit knapp 1000 Hm lag direkt vor uns, wir konnte aber nicht auf die wärmenden Kleidungsschichten verzichten. Zuerst ging es hinauf zur Alprechtalm, dann ein kleines Stückchen flach, bis wir am Fuße der Bretterscharte standen. Es war nicht der 1. Berg, den es zu erklimmen galt, aber es war das 1. Mal, dass wir den kompletten Aufstieg sehen konnten. Es ging von 2100m direkt auf 2513m ü.N, verteilt auf nicht einmal 2km Länge. Während wir unten unsren tiefsten Respekt vor dem Berg zollten und uns mit dem israelischen Team zum Tea oben verabredeten, sahen wir schon die ersten winkenden Arme vom Gipfel. Ohh man es folgte mind. 1h steiler Aufstieg. Und tatsächlich lag unser Kilometertempo bei knapp 25min. Hinzu kamen Gelpausen, pro Kilometer hoch 1 Gel hat sich als optimal bewährt. Sobald die Kräfte nachließen, Gel rein und wir befanden uns wieder auf der Überholspur ;)
Nach 2,5h und knappen 11km Länge haben wir den 1. Gipfel der Etappe erreicht. Wir wurden, wie immer hoch oben auf den Bergen, von unseren Cheerleadern und Paulas Freunden mit den rosa Püscheln begrüßt. Es war ein gigantischer Blick hinunter, auf der einen Seite zu den Teilnehmern, die den Aufstieg noch vor sich hatten, auf der anderen Seite der Bretterscharte konnten wir den gefürchteten Abstieg begutachten. Waren in in den ersten 4 Etappen die Könige des Berablaufens, zählten wir nun zu der Fraktion der Invaliden und humpelten den Berg wieder runter. 
Der Rest der Etappe war weniger spektakulär, wenn auch in eine wunderschöne Landschaft gebettet. Ein 600hm langer Anstieg zur Mayerhoferalm war der Letzte des Tages, bevor es stetig und schmerzvoll bergab nach Sand in Taufers ging. Wir liefen noch vorbei an den Reinbach Wasserfällen, das war kühl und angenehm. Mein Glück auf den letzten 5km vorm Ziel war es, dass der Pfad mit vielen Treppen versehen war. Das hat den Fuß doch sehr stark entlastet und so konnte ich fast schmerzfrei ins Ziel einlaufen.
Mittlerweile war der Fuß fast doppelt so dick wie am Vortag, obwohl ich nicht dachte, dass das noch möglich war. Ich habe sofort Schmerztabletten und Entzündungshemmer genommen und es am Abend noch einmal wiederholt. Die sind natürlich auf den Magen geschlagen, aber Petra, meine Ärztin war mit Rat, Tat und Medizin stets zu Stelle. Es gibt ja nicht, wogegen kein Kraut gewachsen ist...
Die 5. Etappe lag nun auch hinter uns. Eigentlich hätte das dicke gereicht und wenn mir einer versprochen hätte, dass die Verletzung im Fuß schlimmer wird, hätte ich auch aufgehört. Aber mit den Schmerzen konnte ich mich zum damaligen Zeitpunkt noch 3 Tage arrangieren, solange das Knie durchhält. Tobi war noch immer der Meinung, dass ich das Ziel nicht sehen werde, aber warten wir es ab.
wir und die Führenden ;)
Fakt ist, dass ab der 5. Etappe die Physios lange Schlangen zum Tapen am Morgen hatten und nach der Etappe der Sportarzt das 1.Mal kein Eis mehr hatte. So mussten wir unsere Füße im Fluss oder Springbrunnen kühlen. So haben wir uns alle im Wasser wieder getroffen.
Ein weiterer Punkt, weshalb ich jetzt am allerwenigsten aufhören möchte ist, dass wir nun in die Dolomiten einlaufen und das der schönste Teil der Alpen aus meiner Sicht ist. Das wollte ich mir auf keinen Fall nehmen lassen.
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Highest Point of the race

Geschrieben von Judith Heinze
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am Dienstag, 09 Oktober 2012
in Transalpine -Run 2012
Heute durften wir wieder in Startblock B starten. Der dritte Ultramarathon des Rennens und meines Lebens stand auf dem Programm. Die Top10 der Damenwertung teilen sich zu gleichen Teilen auf Startblock A und B auf. Wir waren schon recht stolz, dass wir uns in der schnelleren Hälfte des Damenfeldes befanden.
Zu diesem Zeitpunkt der Tour war noch ein gewisser Konkurrenzkampf unter den Team erkennbar. Das sollte sich im Laufe der kommenden Etappen immer mehr ändern. Aber dazu später mehr.
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Der Muskelkater war weg, wir waren noch immer gut drauf, jetzt aus Startblock B und ich würde sagen, die 4. Etappe war die Perfekte. Wir wussten, dass es 13 relativ flache Kilometer im Mittelstück gibt und die ersten 12 km waren auch nur leicht wellig. 
Aber fangen wir mal von vorne an. Die Morgendlichen Temperaturen hatten es in sich. Start war um 8 Uhr bei gefühlten 0 Grad aber sobald die Sonne ihre Strahlen los schickt, wärmt sich auch das Ahrntal sehr schnell auf.
Heute sollten wir auch Österreich verlassen und in Südtirol einlaufen.
Petra und ich waren mittlerweile das perfekte Team. Wir waren ehrgeizig genug uns gegenseitig anzuspornen aber auch nicht zu ambitioniert uns völlig fertig zu machen. Es hat viel Spaß gemacht einmal richtig locker zu traben und sich dabei unterhalten zu können.
Nach ca. 2h haben wir bereits das 1. touristische Highlight, die Krimmler Wasserfälle, erreicht. Sie liegen auf 1026m ü.N., sind somit nur 150m höher als der Ausgangspunkt, dafür waren die 150m aber recht steil auf 2km verteilt. Ein kurzer Pausenstopp musste sein, Foto schießen, schnell was essen und trinken und weiter, denn die nächste Pause ist erst auf 1600m ü.N. Was wir in den ersten Etappen gelernt haben, ist auch die Zeit am Verpflegungsstand zu reduzieren. Am Anfang war ich so froh, dass ich mich mal 5min hinsetzen kann. Mittlerweile heißt es nur noch, Wasserblase auffüllen, Suppe löffeln, Bananen einpacken, eine Wassermelone für unterwegs und ein Stück Kuchen auch. Weiter gehts. 
Nun ging es auf die lange gerade Strecke immer entlang des Taunerkamms auf ca. 1600m ü.N. Es war ein sehr trauriger Tag, uns kamen immer wieder weinende Teilnehmer entgegen, die nicht mehr weiter konnten, weil die Knie zu sehr schmerzten, die Bänder überlastet waren, die Lunge nicht mehr zu 100% gearbeitet hat... Ich habe das Gefühl, an diesem Tag sind die meisten Athleten aus dem Rennen ausgeschieden.
Nach langen 13 flachen Kilometer, die wir uns immer in Etappen eingeteilt haben und gefühlt nie mehr als 500m am Stück gerannt sind, haben wir den nur 3km langen Anstieg über stolze 800hm erreicht. Wir wussten, danach geht es fast nur noch bergab bis ins 12km entfernte Prettau.
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Um 14 Uhr haben wir den höchsten Punkt der Etappe und des gesamten Rennens mit 2665m ü.N. erreicht. Für diese 33km bis dahin haben wir 6 h gebraucht. Es war kalt da oben, aber wir waren so verflucht stolz, dass wir kurzärmelig geblieben sind. Es gab Gletscher da oben, wir haben mit Schneebällen geworfen und uns riesig gefreut. Der Gipfel war für uns ein Wendepunkt. Wir wussten, wenn wir heute ins Ziel einlaufen, haben wir die Hälfte der Etappen geschafft, von den Kilometern her sogar mehr als die Hälfte. Wir hatten die längste Etappe hinter uns gelassen und nun auch the highest peak of the race. Wir sind perfekt aufeinander abgestimmt, haben beste Laune und das Wetter wird auch immer freundlicher. Was sollte jetzt noch kommen?
Aber schon beim Bergablaufen von der Birnlücke, dem höchsten Punkt über die Kehrer Alm und die Adler Alm bis nach Prettau fühlte sich mein Fuß komisch an. Er wurde immer dicker, das Auftreten schmerzte und ich konnte bei weitem nicht so schnell laufen, wie es geplant war.
Nach langen 43,3km kamen wir endlich in Prettau an. Zuerst hieß es den Sportarzt aufsuchen und fragen, was der Schmerz im Fuß zu bedeuten hat. Die Aussage war sehr ernüchternd: "Überleg dir gut, ob du morgen an den Start gehst, aber lass dich nicht nach 20min abholen." Boah wie meint er denn das? Ich  hatte eine Entzündung aufgrund von Überlastung im oberen Fußgelenk. Die Entzündung sollte sich laut Statistik (das hat der Tobi sofort alles recherchiert) nach 1,5Tagen Belastung im Knie angekommen sein und dann ist das Laufen unmöglich. Naiv und positiv denkend wie ich bin, stand für mich überhaupt nicht zu Debatte morgen nicht an den Start zu gehen. Wenigstens versuchen.
Dank Petra und ihren Entzündungshemmern, die ich sofort genommen habe, hatte ich die Sache über Nacht auf im Griff.
Wir haben im Zelt geschlafen und der Sportarzt meinte, ich soll meinen Fuß raus halten, das kühlt und lässt den doch recht dicken Fuß abschwellen.
Sehr sehr lecker war dieses Mal die Zielverpflegung. Es gab Tiroler Schinken (nicht so toll für mich) und Käse (total lecker) dazu Vinschgauer und Schüttelbrot. Total lecker. Genügend Cola war auch da. Dann bin ich noch schnell im Camp duschen gegangen, weil wir auch einem wilden Zeltplatz waren, natürlich ohne Dusche.
Morgen wollte ich auf jeden Fall noch einmal an den Start und schauen, wie es so läuft. Einen gewissen Grad an Schmerzen kann ich ja ertragen und vielleicht wird es ja nicht schlimmer.
Tobi hat mir neben Eis noch eine Bandage besorgt, die verhindert, dass ich den Fuß zu weit nach vorn dehnen kann.
Also hopp der Zirkus zieht weiter und wir wollen mit.
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Tag 3 - oder der Beweis, dass es Leute gibt welche die "Streif" auch hochrennen

Geschrieben von Judith Heinze
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am Montag, 24 September 2012
in Transalpine -Run 2012

Heute sollten wir Kitzbühel wieder verlassen und nach Neukirchen am Großvenediger laufen. Startzeit war heute nicht, wie üblich, um 8 Uhr sondern bereits um 7. Und das nach der anstrengenden Etappe von gestern.

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Puh also hieß es mit übelstem Muskelkater das wohlige Bett schon um 5 Uhr verlassen. Die Nacht war eindeutig zu kurz, die Erholung bei Weitem nicht ausreichend und Hunger war mir ein Fremdwort.
Tobi wurde immer böser, weil ich weder Abends noch Morgens genug Nahrung "herunterwürgen" konnte.
Uns war allen bewusst, dass diese Etappe die mit den meisten Höhenmetern wird. Mit 46km Länge ist sie auch der 2. Ultramarathon in diesem Rennen und in meinem Leben ;) und das im total ermüdeten Zustand. 
Somit hieß es, den Rucksack mit Gels und Riegel vollzustopfen.
Am Anfang sollte es berühmt werden. Wir sind schon nach 2km einlaufen die Streif hochgerannt. Oben erwartete uns die Mausefalle, eingehüllt in dichten Nebel. Der Hahnenkamm als 1. Verpflegungspunkt war auch bitter nötig.
Nun sollten wir viele viele wellige Kilometer durch die Kitzalps laufen, bis und der 2. harte Anstieg bevor stand. Mittlerweile hatte sich der Muskelkater aufgelöst, als ob nie was wäre. Guter Dinge erreichten wir den 2. Verpflegungspunkt, der uns mit aufgefüllten Rucksäcken hoch auf den Wildkogel verhelfen sollte. Die nächsten 10km liefen wirklich super, leider waren wir die ganze Zeit über 2000 HM und langsam aber sicher, ließ die Konzentration nach. Die Höhenluft da oben ist mir gar nicht bekommen. Es wurde auch richtig windig und kalt, so dass ich zum 1. Mal meine Mütze und die lange Laufjacke herauskramen musste.
Dann waren wir irgendwann ganz oben und hatten einen wundervollen Ausblick auf die Venedigergruppe im Nationalpark Hohe Tauern. Mittlerweile ist auch der Himmel aufgerissen und wir wurden mit milden Temperaturen und Sonnenschein für die vielen Laufkilometer des Tages belohnt.
Bergab war unser Ding. Wir ließen einfach laufen, konnten noch richtig viele Teams überholen und mussten im Ziel feststellen, dass die so sehr gefürchtete Königsetappe richtig angenehm und nett zu laufen war.
Mittlerweile haben wir uns vor den kurzen Etappen zu fürchten gelernt.
 
Heute sind wir 46,5km gerannt und haben dabei 2258 positive Höhenmeter erklommen.
Der Muskelkater war weg und ich war bereit für die Pastaparty.
Die war dieses Mal hoch oben auf dem Wildkogel auf einer Berghütte, nur dass wir dieses Mal nicht hochlaufen mussten, sondern mit der Gondel gefahren wurden. Das war ein Highlight. So konnte ich auch Tobi und Paula zeigen, wo wir kurz zuvor lang gerannt sind.
Alles in allem ein schöner Tag. 
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2. Etappe - St. Johann in Tirol nach Kitzbühel oder der fight gegen den wilden Kaiser

Geschrieben von Judith Heinze
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am Dienstag, 18 September 2012
in Transalpine -Run 2012

Tag 2 von St.Johann nach Kitzbühel

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mit nur 35km auf dem Plan, was ja ganze 15km kürzer ist als gestern, haben wir uns alle den 2. Tag als Art Ruhetag vorgestellt. Doch es kam bei Weitem härter als wir es uns je erträumt hatten. Mit leicht müden Beinen vom Vortag sind wir als froher Dinge an die Startlinie. 
Es ertönte wie immer in der letzten Minute vor Start der Song: Highway to hell, es fing leicht an zu kribbeln und der Tross setzte sich in Bewegung. Wir waren heute morgen stolz wie Oscar, wir durften in Startblock B starten, weil wir am Vortag unter den Top 10 Frauenteams in Ziel kamen. Das sollte von nun an unser 2. Ziel sein, wenn wir starten, dann bitte aus Startblock B ;)
Also es ging ca. 1km flach zum warmlaufen los und dann stand der wilde Kaiser in seiner ganzen Pracht vor uns. Stau am Klettersteig war nicht das, worauf wir eingestellt waren, also hopp Petra voraus, unser Gastläufer Sabine und ich hinterher, querfeldein durch den dichten Nebelwald immer parallell zum Trail, aber schon sehr nahe am Abgrund. Irgendwann waren wir wieder in der Schlange der Läufer eingegliedert und bewegten uns langsam aber stetig bergauf. Die Luft wurde dünner, die Lunge musste immer stärker pumpen und der Anstieg schien keine Ende zu nehmen. Kaum waren wir oben, mit nur 30 Minuten Vorsprung auf die Cuttofftime, ging es steil bergab um dann wieder steil bergauf zu gehen. Das Wort des Tages war also STEIL.
Es folgte also der Astberg, dort hatte Petra den stärksten Hänger der Tour ca. 15km vor Ziel. Es ging nichts mehr. Nach und nach konnte ich sie mit all unseren Gelvorräten, Bananen, Nüssen und Wasser aufpeppeln und wir haben es irgendwie ins Ziel geschafft. 
Schon direkt an der Finishline konnten wir fühlen, wie viel Kraft der Tag gekostet hat. Die Muskeln waren total überlastet, alle Speicher leer und wir haben wir den kommenden Tag nichts Gutes mehr erwartet. Von jetzt an hieß es: Achtung vor den kurzen Etappen, das sind die wirklich harten. Gut haben wir also auch das gleich am 2. Tag gelernt, ausruhen ist nicht.
Zur Pastaparty in Kitzbühel konnte ich mich nicht mehr aufraffen. Der Thailänder direkt hinter der Pension hatte das perfekte Essen für uns und ich bin am Tisch über meinem Reis fast eingeschlafen.
Puh war das ein anstrengender Tag. Nun hieß es noch schnell den Rucksack für morgen packen, das Wasser auffüllen, die anderen Schuhe und Socken rauslegen, die Klamotten mit Petra abstimmen und zurecht legen und vor allem noch viel massiert werden. Der Muskelkater war mittlerweile so start, dass ich nicht mehr allein die Treppen hoch oder runter gehen konnte.
Es breitete sich eine gewisse Angst aus, denn morgen sollten 10km mehr als heute und noch einmal 400hm extra auf dem Programm stehen. 
Was haben wir uns da nur ausgedacht.
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Es ist geschafft - die Ladies haben den Transalpine Run gerockt - Bericht Tag 0 + Tag 1

Geschrieben von Tobias Heinze
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am Montag, 17 September 2012
in Transalpine -Run 2012

Wir sind zurück  -  und unsere Goldstücke sind 6. insgesamt geworden. Das ist eigentlich viel zu gut um wahr zu sein. Niemand, außer vielleicht Judith und Petra 
selbst - denn deren Selbstbewusstsein ist stark genug - hätten daran im Vorfeld geglaubt. Aber die beiden Ladies fingen solide an und arbeiteten sich Tag für
Tag in der Gesamtwertung nach vorne. Und das als Trailrookies - das möchte ich hier nochmal betonen!

Aber schön langsam und der Reihe nach. Angekommen in Ruhpolding, dem Startpunkt der 2012er Ostroute, wurden wir mit Nebel und 10°C kühlem Regenwetter
empfangen. Doch schon die abendliche Begrüßungs-Pasta-Party ließ auf viel positives hoffen. Verrückte Leute, nette verrückte Leute egal wo man hinsah. Eine
super Pasta Party, von der sich jeder große Triathlonveranstalter mal eine Scheibe abschneiden kann - und soviel sei verraten, das Essen wurde von Tag zu Tag
besser. Abends, als wir ins Bett gingen, war dann aber die Aufregung zu spüren. Morgen sollte es losgehen - die Härteste Etappe die je bei dem Transalpine Run
gelaufen wurde: von Ruhpolding/ Bayern nach St. Johann/ Tirol: 50km lang und mit 1700 harten Höhenmetern gespickt - Judiths Ruhepuls lag bei über 50 - das ließ
auf Aufregung schließen.

Am nächsten morgen ging es um 5 Uhr los. Aufstehen, anziehen, frühstücken. Und das für eine Athletin die nicht gerne:

  • früh aufsteht
  • früh frühstückt
  • alles unter Zeitdruck macht

Aber gesagt - getan und wir standen an der Startlinie. Die ganzen Vortreffungen, die sich in den nächsten Tag einspielen sollten und wie von ganz alleine von
der Hand gingen, waren nun neu. Einchecken in den Startbereich, die Gelflasche bei dem HIGH5 Stand auffüllen, Ausrüstung kontrollieren (eine Rettungsdecke,
eine Regenjacke, Verbandszeug, 1,5l Wasser, Mütze und Handschuhe sowie eine Telefon) - denn es wurde jeden Tag überprüft ob die Teilnehmer dies dabei hatten.
Dann ging es los - mit 10 Minuten Verspätung erklang der Startschuß und das große Erlebnis "Gore-Tex Transalpine-Run 2012" waren für Judith Heinze und
Petra Krause nun plötzlich verdammt harte Realität geworden. Unzählige Stunden Training sollten nun beweisen, ob sie es wert waren und ob sie hart genug
waren. Geschrieben wurden diese Pläne von dem Mann, der als Betreuer und Aufpasser der Tricamp Prinzessin Paula dabei war. Viele Kilometer und Höhenmeter
in unwegsamen Gelände hatte dieser Quälix den Damen im Vorfeld aufgetragen. Und das sei gesagt, die Damen hielten sich zu über 95% an die Trainingspläne.

Hier das Höhenprofil der 1. Tour:


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One week to go

Geschrieben von Judith Heinze
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am Samstag, 25 August 2012
in Transalpine -Run 2012

Heute ist Samstag. In genau 1 Woche beginnt der große Lauf.

Jetzt krabbelt auch die große Aufregung durch den Körper. Das ist für mich was ganz Ungewöhnliches. Ich denke langsam auch auf den Grund des Übels gestoßen zu sein:

Bisher waren alle Rennen im Kopf überschaubar. Selbst die Langdistanz konnte ich super in Abschnitte einteilen und am Ende des Tages konnte ich mich immer der Erschöpfung hingeben und danach erholen. So war es auch einfach den Schweinehund im Rennen zu überreden. „Er“ hat immer eingesehen, dass es bald ins Ziel geht und Widerstand zwecklos ist ;)

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Nun ist das Ziel gleichzeitig der Start einer neuen Etappe. Und was mich so nervös macht ist die Frage, ob ich den Schweinhund, oder wie auch immer diese lästige Stimme im Kopf genannt werden will, jeden Tag aufs Neue überreden kann.

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Trainingslager im Riesengebirge-ein Vorgeschmack auf den Transalp

Geschrieben von Judith Heinze
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am Montag, 20 August 2012
in Transalpine -Run 2012

Wie bereitet man sich am besten auf eine Alpenüberquerung mit 8 Etappen, 15.000 positiven Höhenmetern und mind. 320 Vertikalkilometern vor? Für mich war nach 4 monatigem spezifischen Training klar, dass ich in der letzten Phase etwas Ähnliches durchspielen sollte.

Ich wollte allerdings nicht auf den Laufstrecken der Alpenüberquerung trainieren, um den Reiz nicht schon vorweg zu nehmen.

Eine sehr gute Freundin aus Studienzeiten bot sich an, mir das Riesgengebirge zu zeigen. Sie hat im Vorfeld alle Strecken wunderbar geplant, die Strecken auf Karten markiert und auch eine Unterkunft und Verpflegung bedacht.

Im Vorfeld sollte alles so ähnlich sein, wie beim TAR. Es wurde ein Laufrucksack gepackt, der immer dabei war, die Socken wurden getestet, die Schuhe auf Bergtauglichkeit geprüft, Regenjacken, Laufhosen, Shirts, Sportbh`s alles war dabei. Gels und die Wasserblase durften nicht vergessen werden.

P1010239

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Vorbereitungsmarathon - und ab in die hochintensive Phase!

Geschrieben von Judith Heinze
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am Mittwoch, 08 August 2012
in Transalpine -Run 2012

Hallo liebe Freunde, Bekannte und alle, die mich auf der Reise über die Alpen begleiten!

JudithAmpli5

Eine ereignisreiche Woche liegt hinter mir. Sie begann mit einem 25km Lauf mit Tobi auf einer doch recht bergigen Runde um den Kreuzberg und endete mit dem Staffeleinsatz beim Ostseeman am Sonntag.
Unser gemeinsamer Lauf war trotz extremer Hitze und Schwüle sehr sehr angenehm. Wir fühlten, wie das Training gerade rechtzeitig anschlägt und uns die Berge und die Longjoggs immer einfacher fallen. Wir haben mehr als 2l Wasser getrunken (das habe ich alles in meinem Trinkrucksack mitgeschleppt), jeder 1 Gel genommen und sogar ein paar Tempoläufe eingebaut. Auf unserer Laufrunde hat ein Bussard gerade Junge bekommen und verteidigt diese. Sobald ein Läufer alleine unterwegs ist und sich der Bussard belästigt fühlt, greift er an. Bei 2 Läufern traut er sich wohl nicht. Des Bussards Lebensraum ist unsere Tempostrecke. Einer läuft los und sagt: "Wenn du beschützt werden willst, musst du dran bleiben". So wechseln wir uns auf ca. 2km immer wieder ab und motivieren uns zu flotten Intervallen.
Dienstag war ich total kaputt, Kreislaufprobleme, Schwäche, einfach ausgebrannt und habe nicht viel unternommen.
Mittwoch stand Krafttraining auf dem Programm. Mit 20kg schweren Steinplatten in den 2. Stock auf unsere neue Terrasse. Das musst jeder von uns 10x machen.
Donnerstag: Muskelkater vom Steine schleppen. Aber wir sind eh 750km nach Norden unterwegs gewesen.
Freitag bin ich im Rahmen der Streckenbesichtigung für den Ostseeman die Laufstrecke abgelaufen. Es waren 8km und kam mir sehr sehr hügelig und lang vor.
Samstag bin ich die Strecke ein weiteres Mal abgelaufen, dieses Mal war das Gegenteil der Fall. Ich bin die über die Hügel geflogen und war rudiruckzuck wieder zurück am Messestand.
Sonntag: Raceday! Die Marathonstrecke ist für mich bekannt. Ich bin in Berlin, Paris, Dresden, NewYork und auch beim Ostseeman schon einen Marathon gelaufen Der Unterschied ist, dass man früh, sehr früh aufstehen muss und auch sehr bald losläuft, hier in der Staffel steht man genauso früh auf und läuft erst am Nachmittag los. In der Zwischenzeit kam der Hunger hoch und wurde bekämpft, die Sonne stand fast senkrecht am Himmel und der Boden war aufgeheizt. Man konnte nur auf 20min in etwa abschätzen wann der Lauf beginnen sollte und ich wusste von Anfang an, dass wenn wir aufs Podest wollen, ich mind. 5 Frauenstaffel einholen muss. Puhh welch ein Druck zu so später Stunde.
Ziemlich genau um 14 Uhr durfte ich meinen Staffelpart antreten. Die 1. Runde war viel zu schnell, aber ich dachte mir, Schmerzen hast du irgendwann eh, und was weg ist ist weg. Also bin ich losgelaufen, 42min/Runde von 8,44km. Die nächsten 3 Runden waren alle so um die 5min/km, ganz nach Plan. Dann kam, wie auch nicht anders erwartet das erste kleine Zwicken in der linken Wade. Die Gels mussten ran. Eins nach dem anderen habe ich gegessen, ab und zu mal einen Becher Cola geleert und immer wieder meinen Schwamm zum Gesichtwaschen benutzt. Salt im Gesicht ist mit das Anstrengendste, was mir beim Laufen wiederfahren kann.
Nach dem Zwicken in der Wade setzte sich der Krampf in Bewegung. Langsam schmerzte das Knie, der Oberschenkel, die Hüfte und plötzlich, 6km vor Ziel ging nichts mehr. Derzeit auf Platz 5 sah ich alle Felle davon schwimmen. Ich habe Tobi immer erklärt, dass man Krämpfe durch ganz lockeres Joggen weglaufen kann. Ich habe mich gedehnt, die Beine kurz geschüttelt und bin gaaaaaanz langsam weitergelaufen. Der Krampf musste weichen, die Erschöpfung blieb aber. Gut dann musste eben der Kopf ausgeschaltet werden. Ich habe alle Zeichen des Körpers ignoriert und mich voll dem Publikum hingegeben. Jeder Zuschauer an der Strecke wurde angelächelt, alles aufgesogen und nur noch rückwärts gerechnet. In gewissen Strecken fehlte mir bei der Hitze einfach Wasser. Dank meines Laufrucksacks kann ich immer trinken wenn ich durstig bin, hier musste ich mich dem Rhythmus der Verpflegungstände anpassen. Das war wirklich gewöhnungsbedürftig.
Auf diesem Wege ein Dank an alle, die an der Strecke standen und so viele Stunden geklatscht, gerasselt, gejubelt und gelächelt haben. Ihr ward ein Wahnsinnspublikum und ohne euch, hätte ich die letzten 6km nicht laufen können. Ganz besoners im Kopf blieben mir die Jungs vom Zeltplatz, die auf der Bank am Schlosssee, Benthe und Levke, die überall und super motivierend waren, Stefan, der mich auf seiner letzten Runde einige Kilometer begleitet hat und trotzdem 1min schneller auf dem Marathon war, Bernd, Bianca, Claudia, Gerd, Jürgen, Hilde, Tobi im Ziel mit den Rundenzeiten und das Team von Ampli5, das uns gesponsert und an uns geglaubt hat.
Ein weiterer Dank geht an die Helfer an den Verpflegungsständen, den Streckenposten und den tollen Moderatoren.
Mit einer Zielzeit von 3:44h war ich noch 1min schneller als geplant.
Mit dem 3. Platz sind wir überglücklich.

Nun steht eine kurze Ruhezeit auf dem Plan bevor es weiter zur DM im Crosstriathlon nach Zittau und dann ab Samstag ins Trainingslager ins Riesengebirge geht. Ich werde wieder berichten, ihr dürft gespannt sein, wie sich die letzten beiden Wochen in der hochintensiven Phase gestalten.

Auf bald eure Judith

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Triathlon im Ultramarathontraining

Geschrieben von Tobias Heinze
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am Dienstag, 17 Juli 2012
in Transalpine -Run 2012

Eine weitere Woche auf dem Weg zur Alpenüberquerung neigt sich dem Ende und sollte mit einem Triathlon aus dem Training heraus ihren Abschluss finden.

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Ein Olympischer Triathlon mal so aus dem Kalten stand für heute auf dem Trainingsplan. Ziel war es unter enormer Vorbelastung sowohl muskulär als auch für die Glykogen- und Fettspeicher, einen 10km auf Bestleistung zu laufen.
Die Vorbelastung war in der Tat nicht Ohne. Es wehte ein starker Wind, die Radstrecke hatte ein paar Höhenmeter und als ich nach 40km auf meinen Tacho schaute, war es zum Ziel noch ein Stückchen, also auch für den Kopf eine kleine Herausforderung ;)
Mit max. 10 Schwimmkilometern in diesem Jahr habe ich mich (wie ich finde) ganz gut durchgeboxt. Auf dem Rad hat es ca. 10km gedauert, bis ich warm war und dann konnte ich mich Wind, Regen und der Konkurrenz stellen und beim Laufen lag der Fokus auf Geschwindigkeit und Lockerheit. Trotz Grundlagentraining und Bergintervalle, also doch für einen flachen 10km Lauf ein sehr unspezifisches Training, konnte ich meine Laufbestzeit von vor 2 Jahren um einige Sekunden toppen. Ihr seht, das Laufen läuft, der Rest war eher schlecht als Recht aber es hat Spaß gemacht und die Motivation für die folgenden harten Laufkilometer geweckt.
Ich freue mich auf eine weitere Woche mit vielen Bergen, die dann in Immenstadt mit der Mitteldistanz ihr Ende findet.  Frei nach dem Motto: schon mal Bergluft schnuppern.
Ach und ganz spontan habe ich mich bei einer Mädelstaffel beim Ostseeman als Marathonläuferin angemeldet. Darauf freue ich mich schon riesig. Vielen Dank an euch beide, dass ihr mich aufnehmt. 
Euch allen eine schöne Woche, erfolgreiche und nette Wettkämpfe und nebenbei noch ein fleißiges Training.
Eure Judith
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Testwettkampfwoche der Lady-Tricamper

Geschrieben von Judith Heinze
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am Dienstag, 19 Juni 2012
in Transalpine -Run 2012


Viele Laufkilometer und unzählige Höhenmeter liegen hinter uns und nun sollten wir zeigen, wie wir uns entwickelt haben. Am Samstag fand der Rennsteigstaffellauf statt. Bei diesem Laufevent teilen sich 10 Läufer die Gesamtstrecke von 171km auf dem Rennsteig. Begleitet werden sie immer von einem MTBer. Da Petra und ich schon lange nicht mehrzusammen trainiert haben, bot sich dieser Lauf perfekt an. Erst ist sie gelaufen und ich habe die Begleitung übernommen und dann haben wir gewechselt. Zwischendurch durfte der Cheftrainer Tobi auch zeigen, was er kann. Jeder von uns hatte ungefähr 17 doch recht hügelige und anspruchsvolle Kilometer vor sich.

Das Fazit des Laufes ist:
1. Wir sind schon viel fitter als vor 2 Wochen, das Training schlägt also gut an
2. Wir sind ein super Team
3. Wir werden das Lächeln und den Spaß fast nie verlieren
4. Wir sind bereit, der Transalpinelauf kann kommen! (aber wir sind auch froh, dass wirnoch ein wenig Zeit zum Trainieren haben ;)

Jetzt geht es in die fortgeschrittene Planungsphase. Wir benötigen ein hübsches Outfit, sindnoch immer auf der Suche nach einem Wohnmobil, suchen weitere Testwettkämpfe undlaufen, laufen, laufen.
Mehr über unseren Weg über die Alpen erfahrt ihr in der nächsten Woche.Bis dahin frei nach dem Motto: Train hard, feel good.

Eure Lady-Tricamper Judith und Petra

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Noch 12 Wochen bis zur Alpenüberquerung

Geschrieben von Judith Heinze
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am Montag, 11 Juni 2012
in Transalpine -Run 2012

trail_luferNach all den vielen Wochen Tricamp-Trainingslager und den gleich im Anschluss folgenden Laufwochen stand nun endlich mal eine Ruhewoche auf dem Plan.Im Nachhinein hatte ich sie mir ein wenig erholsamer vorgestellt, aber zumindest die Beine haben sich erholt…Zu meiner 1. der beiden geplanten Laufeinheiten bin ich voller Vorfreude auf Erholung zusammen mit DEM Trainer aufgebrochen. Nur dieses Mal ging es nicht zu Fuß, sondern mit dem Auto los und das hieß schon nichts Gutes ;)Mir war gleich klar, wo wir enden würden: am Kreuzberg! Aber nicht etwa schon oben, nein ganz unten am Main mit einer Anlaufzeit von exakt 15min zum Warmlaufen.Gut nach dem Regen habe ich mich für meine rutschfesten Trailrunningschuhe entschieden, dieses sollte sich im Nachhinein als Glücksgriff herausstellen.Also nach 15min einlaufen ging es auch schon hoch und zwar ganz hoch, nach 25min waren wir wieder unten und dann hieß es:“ noch einmal bitte“. Die Wege waren sehr rutschig, die Lunge hat gebrannt und die Schenkel fühlten sich doch verraten, nachdem eine Ruhewoche angekündigt war. Aber es soll auch die einzige Bergeinheit in der Woche bleiben.Die 2. Einheit war dann wirklich sehr locker in der Ebene mit 2x5Minuten Intervall um zu sehen, wie sich die Kraft auch auf die Ebene auswirkt. Wir sind fast geflogen und es hat richtig Spaß gemacht.Nun geht es komplett erholt in die 1. Testwoche. Am Samstag wird der Rennsteigstaffellauf stattfinden, dort habe ich auch 1-2 Lauf- und 1-2 Radetappen. Ich werde berichten. Und das Schöne ist, meine Laufpartnerin Petra ist auch da.

Auf bald

Die Lady Tricamper

mehr Infos zum Rennsteig Staffellauf findet ihr HIER 
(Bildquelle: Pierre Thomas/wikipedia)

 

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1. Trainingswoche - Team Lady Tricamper

Geschrieben von Judith Heinze
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am Dienstag, 29 Mai 2012
in Transalpine -Run 2012

Nun sind unsere Trainingscamps zu Ende und ich hatte mal die Gelegenheit mich hauptsächlich um das Training für den Transalpinlauf zu kümmern.blogjuju

Es kamen sage und schreibe 85 Laufkilometer in dieser ersten Woche zusammen, Es war eine ganz schön große Umgewöhnung. Vorher hieß es noch im Schwimmbad am Rand stehen und das Training für die Tricamper leiten, die Verantwortung auf den Radstrecken übernehmen und alle froh und munter wieder zurück zu bringen und nun ist das Motto: Verfolge dein Ziel!

Also gut. Tobias als Trainer war schnell gefunden ;), da musste ich mir keine Gedanken um Strecken, Intensität und Umfänge des Trainings machen. Einfach lesen und los.

Wir hilfreich es doch ist, individuelle Trainingspläne zu bekommen.

Ich hatte vor einer Woche einen Radmarathon in der Fränkischen Schweiz mit 130km und 2500 HM und das nach all den vielen Wochen Tricamps am Stück teilgenommen. Puh da haben die Schenkelchen aber gebrannt. Von aufruhen war aber keine Rede, schon einen Tag später wartete ein Longjogg von lächerlichen 20km auf mich, natürlich bergig. Aber es hat gar nicht weh getan.

Ab jetzt muss das Rad und die Schwimmbrille leider in der Ecke bleiben, die Laufschuhe werden überstrapaziert und sind im Dauereinsatz, aber wir, die Lady-Tricamper wollen ja auch mit Spaß über die Alpen joggen.

Tobi ist nicht nur unser Trainer in der Vorbereitungszeit, sondern auch unser Coach, Masseur, Koch, Seelenklempner, Taxifahrer und wer weiß was noch alles während der Alpenüberquerung und wird life und in Farbe berichten.

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PROJEKT: Goretex - Transalpine - Run - 2012

Geschrieben von Tobias Heinze
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am Mittwoch, 23 Mai 2012
in Transalpine -Run 2012

Ein langgehegter Traum ist in Erfüllung gegangen. Petra Krause (SUI) und Judith Heinze (GER) werden für das Team Tricamp beim Goretex Transalpine-Run 2012 an den Start gehen. Beide trainieren schon seit langer Zeit auf sehr hohem Niveau und bestritten in ihrer Karriere schon mehrere harte Wettkämpfe (Triathlon Bundesliga, Ironman Wettkämpfe, Bergläufe, unzählige Marathons). Doch auf so ein Abenteuer lassen sich die beiden zum ersten Mal ein. Ein echter Test für Körper, Geist, Seele und die Freundschaft. Trainiert werden die beiden vom Tricamp Coach Tobias Heinze, der auch die Begleitung während des Wettkampfes vom 01.09. - 08.09.2012 übernehmen wird. Wir werden von dieser Stelle regelmäßig über das Training, über das Erlebnis Transalpine-Run (TAR) und den Wettkampf selbst berichten. Hier die offizielle Ankündigung von der Homepage des TAR:

Karte-TAR2012-2

DER GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN 2012
Acht Etappen, zahllose Gipfel und steinige Pfade stehen zwischen Dir und Deinem Erfolg. Erlebe das Abenteuer Alpencross – Seite an Seite mit Deinem Teampartner bei einem der spektakulärsten Running-Events der Welt. Dich erwarten: Atemberaubende Landschaften, unvergleichliche Erlebnisse und das unvergessliche Gefühl ein Finisher des GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN zu sein – be part of it!

Der GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN gilt seit seiner Premiere 2005 als eine der größten Herausforderungen für Berg- und Trailläufer und hat sich dabei den Ruf einer international besetzten, hoch professionellen und für alle Teilnehmer emotional intensiven Veranstaltung erworben. Die Strecke führt über bis zu 3000 Meter hohe Bergpässe und durch wunderschöne Täler quer über den Alpenhauptkamm und wird den Teilnehmern alles abverlangen.

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Das unendliche Thema Gewicht bei Triathleten

Geschrieben von Tobias Heinze
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am Donnerstag, 19 Januar 2012
in Ironmantraining

Es gab in den letzten Wochen und Monaten schon etliche Berichte die sich mit dem Thema beschäftigten. Eigentlich wollte ich nichts mehr darüber schreiben, doch ist es ja von der blog Beschreibung her schon eines der Hauptthemen.

Ich ging ja Anfang Dezember mit der Vorgabe, mein Gewicht bei 183cm von 86kg auf 79kg für die Trainingsphase zu verringern. Das startete ich die sogenannte "slow carb" Diät. Das bedeutete mir war es nicht erlaubt Zucker in jeglicher Form, Produkte aus weißem Mehl und Obst (Fruchtzucker) zu mir zu nehmen. Der Hauptteil des Essens sollte also aus Eiweiß und Fett bestehen.
Da ich Fleischliebhaber bin und auch Eier in Massen vertilgen kann, bereitete mir das keine Schmerzen. Auch Judiths Ernährungseinstellung (bio Vegetarierin) kam mir sehr entgegen. So aß ich viel Gemüse und Fleisch - vor allem aber Bohnen- und Linsengerichte, zum Frühstück gab es häufig Omlett in jeglicher Variation.
Ich entschied mich dieses Jahr für diese radikale Ernährungsumstellung, da ich keine Lust zu hungern hatte. Und von den genannten Zutaten, konnte ich soviel zu mir nehmen wie ich wollte. Also waren Omletts mit 10 und mehr Eiern, sowie 1kg Fleischstücke an der Tagesordnung. Kochte Judith mal Wirsing, musste sie schon 2 Köpfe für mich alleine einrechnen.

jumarkt

Das Erstaunliche? Die erste Woche war vorüber, ich hatte fast nie Hunger gehabt und es waren 3,5kg von der Waage.

Das Negative? Ich hatte keine Lust mehr auf

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Radtraining bei kühlen Temperaturen

Geschrieben von Tobias Heinze
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am Dienstag, 22 November 2011
in Ironmantraining

Wie wahrscheinlich vielen von euch, fällt es auch uns schwer im Moment uns auf das Rad zu schwingen. Trübe Aussichten bei Nebel, Dunkelheit und Kälte sich auf den Drahtesel (oder muss es denn zur heutigen Zeit nicht Plastikesel heißen ;)  )  zu schwingen. Wohlmöglich wird man dabei auch noch Naß - also von außen und schon ist der Schlamassel perfekt. Aber näher betrachtet - welcher der oben genannten Faktoren ist es denn am meisten, der uns bei dem winterlichen Radtraining stört? Und vor allem welche Lösungsansätze gibt es?

Die schlechte Sicht, oder die Dunkelheit ist es sicherlich nicht. Da gibt es genügend gute Möglichkeiten die Straße oder den Feldweg auszuleuchten, sowie mit Leuchtwesten auf sich aufmerksam zu machen. Die Näße kommt als Grund auch nicht in Frage, denn bei Regen startet man eher selten und voraussehen kann man es auch nicht.

eiswald

Also kommt es zurück auf den Punkt KÄLTE.
Von vielen Seiten bekomme ich immer zu hören:" Dann setz dich doch auf die Rolle - oder geh zum Spinning!". Beides tolle Ideen, die auch ihre Berechtigung haben - aber nicht für mich! Auf die Rolle setze ich mich nur, wenn draußen die Welt untergeht und ich mein Training auf keinen Fall verschieben kann. Das passiert in der Winterzeit zwischen 5 und 10 Mal, Schuld ist meistens die mangelnde Zeit.
Zum Punkt Spinning gehört eine Menge Selbstdiziplin und -wahrnehmung. Ich habe damals als Fitnesstrainer mein Studium durch Spinning etc finanziert. Das ist eine tolle Sache, die Spaß macht, vor allem weil andere Leute dabei sind und meistens gute Musik gehört wird. Doch genau hier wird es für den gemeinen Triathleten gefährlich. Wir befinden uns in der Grundlagenphase der Saison. Das bedeutet wir wollen das Fundament, durch längere, ruhige Einheiten legen.
Beim Spinning jedoch ist man in aller Regel am oberen GA1 Bereich oder gar drüber und das für knapp ne Stunde - das ist für den Formaufbau kontraproduktiv! Wenn man das wöchentlich 2x durchführt und nichts anderes auf dem Rad macht, wird man spätestens im Februar seine Höchstform erreicht haben und allen in dieser Zeit auf und davon fahren. Kommt es dann im August zum Saisonhöhepunkt, ist die Radform im Keller und der Wettkampf ist gelaufen. Das muss nicht zwangsweise passieren ist aber ein häufiger Fehler, den im speziellen die Trainingslager Champs jedes Jahr wieder machen.
Gehen wir weiter auf die Kälte ein. Es ist nicht die Außentemperatur, die uns auf dem Rad zu schaffen macht, denn die können wir durch die richtige Kleidung gut im Zaum halten. Unser größter Feind auf dem Rad ist der Wind! Die Fachwelt spricht hierbei vom "Windchillfaktor". Der Windchill (engl. für Windkühle bzw Windfrösteln) beschreibt den Unterschied zwischen der gemessenen Lufttemperatur und der gefühlten Temperatur in Abhängigkeit von der Windgeschwindigkeit.
Da die Windgeschwindigkeit auf dem Rad sehr hoch ist, mindestnens so schnell wie die gefahrene Geschwindigkeit, fühlen wir die Kälte noch stärker. Die Abhilfe lautet:" Langsamer fahren!" - zurecht sagt ihr jetzt, dass das dann kaum einen Trainingseffekt mehr hat. Doch auch hier biete ich euch zwei Möglichkeiten. Entweder ihr fahrt stetig bergauf, Krafttraining ist in dieser Phase gut angebracht, aber bei vielen wird das an den natürlichen Gegebenheiten scheitern.
MountainbikenTricamp
(Quelle:Sallmutter at de.wikipedia)
Doch nun kommt die Lösung: das Mountainbike. Ein von vielen Triathleten unterschätzes Trainingsmittel. Es bietet Abwechslung, denn ihr kommt auch mal mit dem Rad ins Gelände, die Geschwindigkeit ist deutlich langsamer als beim Rennradfahren, also ist der Windchill geringer und durch die breiteren Reifen habt ihr mehr Rollwiderstand, was gut für den Kraftaufbau ist. Diesen wollen wir in der Grundlagenphase definitiv haben.
Also schnappt euch euer Mountainbike, leiht euch eines von euren Trainingskameraden oder kauft euch ein Mountainbike. Für die Zwecke des "Otto Normal Triathleten", reicht ein Hardtail mit einer durchschnittlchen Schaltung bei weitem aus. Diese sind recht günstig zu ergattern, wenn ihr Tipps braucht, meldet euch einfach unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .
Soviel für heute, ich steig jetzt auf mein Mountainbike und düse los.
Sportliche Grüße
Tobias 

 

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Motivation durch kleine Wettkämpfe

Geschrieben von Judith Heinze
Judith Heinze
Judith Heinze hat noch keine Informationen über sich angegeben
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am Dienstag, 15 November 2011
in Ironmantraining

Dank des guten Wetters im Oktober und November stand der Schwerpunkt der Eingewöhnungsphase auf soviel Sonnenstrahlen wie möglich ergattern, um den Winter so gut es geht auch im Dunkeln zu ertragen.

Ich bin wieder ein wenig gelaufen und habe so langsam den Trainingsrhythmus gefunden.

Am Ende dieser Eingewöhnungsphase sollte ein Test stehen, in dem wir ermitteln, wo und wie wir beginnen. Alles soll gut geplant sein.

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